FAQ assurance vie

FAQ's

Bâloise Vie Luxembourg

  • Wer ist die Bâloise Vie Luxembourg S.A?

    Der Bâloise Konzern bietet seit 1890 Versicherungsleistungen im Großfürstentum Luxemburg an und ist fest im wirtschaftlichen und sozialen Netz des Landes verankert.  Qualität, Transparenz, Respekt und Ehrlichkeit; dies sind die Werte, nach denen wir uns richten und die es erlauben stabile Partnerschaften, die auf Vertrauen basieren, aufzubauen.

    Nach Einführung der Dritten Richtlinie Lebensversicherung, welche die Dienstleistungsfreiheit (DLF) bei den Versicherungen innerhalb der Europäischen Union eingeführt hat, hat sich die Bâloise Vie Luxembourg S.A., die luxemburger Lebensversicherungsgesellschaft der Bâloise, seit 1996 auf den Vertrieb von Verträgen aus Luxemburg innerhalb der Europäischen Union (oder im Rahmen der DLF) spezialisiert.  Mehr darüber erfahren.

  • Verfügt der Bâloise Konzern über eine Tochtergesellschaft oder eine Niederlassung in Frankreich?

    Bâloise verfügt weder über eine Tochtergesellschaft noch über eine Niederlassung in Frankreich, ist aber autorisiert dort ihre Tätigkeit im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit auszuüben.  Demgegenüber unterhält Bâloise Einrichtungen in der Schweiz (Muttergesellschaft), in Deutschland, in Belgien und in Liechtenstein.

Lebensversicherungsvertrag

  • Was ist ein Lebensversicherungsvertrag?

    Die Lebensversicherung ist ein Versicherungsvertrag, der es dem Versicherungsnehmer ermöglicht Geld mit dem Ziel anzusparen, es im Falle des Todes bzw. des Überlebens des Vertragsendes der versicherten Person einem Begünstigten zu übertragen. Der Versicherungsnehmer kann die Lebensversicherung während der Laufzeit ganz oder zum Teil zurückkaufen.

  • Was ist die Rolle des Zeichners/Versicherungsnehmers?

    Der Zeichner/Versicherungsnehmer ist Vertragspartner des Versicherers und unterzeichnet die Versicherung. Es kann sich dabei um eine natürliche oder eine juristische Person handeln. Er verpflichtet sich die Vertragsprämien zu zahlen und benennt die versicherte Person und den/die Begünstigten.

  • Welche ist die Rolle der versicherten Person?

    Die versicherte Person ist die Person, auf der die vom Vertrag versicherten Risiken lasten: Leben oder Tod.

  • Ist die Zustimmung des Begünstigten erforderlich?

    Auch ohne Wissen des Begünstigten kann eine Lebensversicherung abgeschlossen werden.

  • Muss die versicherte Person ein Mindestalter haben?

    Ja. Wird gem. § 150 Abs. 2 S.1 des deutschen Versicherungsvertragsgesetz (VVG) die Lebensversicherung für den Fall des Todes eines anderen (VP) abgeschlossen und übersteigt die vereinbarte Leistung den Betrag der gewöhnlichen Beerdigungskosten, ist zur Wirksamkeit des Vertrags die schriftliche Einwilligung der versicherten Person erforderlich. Soll also ein Minderjähriger als versicherte Person einer Lebensversicherung benannt werden, bedarf es zwingend der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters, also der Eltern bzw. des Vormundschaftsgerichts (Anm.: Sind die Eltern selbst Versicherungsnehmer, kann die Zustimmung nicht wirksam erklärt werden; dann ist die Bestellung eines Ergänzungspflegers notwendig, §§ 150 Abs. 2 S. 2 VVG, 1909 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB)).

    Der Einwilligung bedarf es jedoch dann nicht, wenn die Eltern als Versicherungsnehmer auf den Minderjährigen als versicherte Person abschließen und der Versicherer die Leistung nur bei Eintritt des Todes nach Vollendung des 7. Lebensjahres leisten soll.

  • Was ist die Rolle des/der Begünstigten?

    Jede Person kann zum Begünstigten benannt werden. Es besteht keine Verpflichtung zu einer familiären Bindung zwischen dem/den Begünstigten und dem Zeichner. Es muss allerdings der Pflichtteil berücksichtigt werden. In Frankreich sind nur die Kinder pflichtteilsberechtigt, der überlebende Ehegatte hingegen nicht. Der Zeichner kann die Begünstigungserklärung jederzeit allein ändern, außer wenn der Begünstigte ein so genannter „Annehmender“ ist, in welchem Fall die Eingriffe in Bezug auf den Vertrag auch seiner Zustimmung bedürfen.

  • Modalitäten der Benennung des/der Begünstigten?

    Das Verfassen der Begünstigungserklärung unterliegt keinen besonderen Formvorschriften.

    Man kann daher den Begünstigten von Anfang an im Vertrag benennen oder später per Nachtrag ändern ohne dass dieser davon Kenntnis hat. Nur im Falle der Benennung eines sog. unwiderruflich Begünstigten mussdieser seine Annahme erklären.

  • Kann ein Minderjähriger Zeichner eines Lebensversicherungsvertrags sein?

    Ja, soweit er von seinen gesetzlichen Vertretern (Eltern bzw. Vormundschaftsgericht) vertreten wird.

  • Wann endet der Versicherungsvertrag?

    Der Vertrag endet zum Zeitpunkt des Todes des Versicherungsnehmers, nach Ablauf der Vertragslaufzeit (d.h. einer  vor Unterzeichnung festgelegten Dauer des Vertrages) oder im Moment des vollständigen Rückkaufs.

  • Welche sind die Steuervorschriften, die für meinen Lebensversicherungsvertrag gelten?

    Die Steuervorschriften, die für den Lebensversicherungsvertrag gelten, werden im Detail im tax sheet beschrieben, das sich herunterladen lässt.

  • Muss ich meinen Vertrag anmelden?

    Nein.

Kapitalisierungsvertrag

  • Was ist ein Kapitalisierungsvertrag?

    Der Kapitalisierungsvertrag ist ein Finanzprodukt, das ausnahmslos im französischen Versicherungsgesetzbuch behandelt wird.

    Bei dieser Art von Vertrag gibt es keine Gefährdungssituation und kein versichertes Risiko (daher kein versichertes Subjekt). Es gibt daher keine Begünstigungserklärung(en). Es handelt sich um einen befristeten Vertrag. Der Kapitalisierungsvertrag kann von einer natürlichen oder einer juristischen Person abgeschlossen werden.

  • Wann endet der Kapitalisierungsvertrag?

    Der Kapitalisierungsvertrag endet zum Ablaufdatum, das im Zeitpunkt der Unterzeichnung bestimmt wurde, oder zum Zeitpunkt des Gesamtrückkaufs.

  • Welche Steuervorschriften gelten für meinen Kapitalisierungsvertrag?

    Die Steuervorschriften die für Kapitalisierungsverträge (natürliche und juristische Personen) gelten, werden im Detail im tax sheet beschrieben, das sich herunterladen lässt (einen Hypertext-Link setzen).

Informationen zu den Verträgen

  • Welche sind die Informationen zu meinem Vertrag, die ich erhalte?

    Zu Beginn jedes Geschäftsjahres erhalten Sie gemäß den Bestimmungen des Artikels L. 132-22 des französischen Versicherungsgesetzbuchs kostenlos einen Auszug in dem unter anderen die folgenden sachdienlichen Informationen vermerkt sind:

    • der Betrag des Rückkaufswerts Ihres Vertrages;
    • der Betrag des Reduzierungswerts Ihres Vertrages;
    • der Betrag des versicherten Kapitals;
    • die im vorherigen Jahr gezahlten Vertragsprämien;
    • der durchschnittliche Renditewert der Aktiva, die als Gegenwert zu den Verpflichtungen aus den Verträgen derselben Kategorie gehalten werden, die Bezeichnung der mit Ihrem Vertrag verbundenen Investmentfonds, deren Einheitswert und deren Rendite ab dem Tage Ihrer  Anlage, wobei die Rendite nicht zu einem früheren Datum als dem 1. Januar des vorherigen Kalenderjahres berechnet werden kann.

    Auf Antrag können wir Ihnen diese Informationen jederzeit übermitteln.  Es wird ein Pauschalbetrag von 25 Euro abgebucht. Der Betrag wird per Annullierung von Einheiten, anteilig zu den Fonds, die Sie gewählt haben, abgebucht.

  • Wo muss ich eine Reklamation anmelden?

    Sie finden alle Informationen zu den Reklamationen in der Rubrik  Reklamation auf der Internetseite.

  • Welches Recht ist auf die Verträge anwendbar?

    Auf diese Verträge ist das französische Recht anwendbar.

    Allerdings unterliegen die aufsichtsrechtlichen und technischen Standards, denen die Lebensversicherungsgesellschaft im Rahmen des Vertrags unterliegt, jeweils dem Luxemburger Recht.

    Alle eventuellen Beanstandungen fallen nicht in den alleinigen Zuständigkeitsbereich der luxemburgischen Gerichte.

    Die Verordnung von Rom erlaubt es, das auf den Vertrag anwendbare Recht zu wählen, und dank der Übertragbarkeit können die Verträge „reisen“ (in gewissem Maße und unter bestimmten Bedingungen).

Die dem Lebensversicherungsvertrag zugrundeliegenden Investitionen

  • Was ist ein externer Fonds?

    Ein externer Fonds ist ein Fonds, der ein Aktienfonds (nach einem vordefinierten Sektor und/oder nach definierten geographischen Bereichen), ein Rentenfonds, ein Geldmarktfonds, ein gemischter Fonds, ein Dachfonds, ein alternativer Dachfonds und/oder ein Profilfonds sein kann, welcher von einem spezialisierten Fondsmanager angeboten wird.

  • Wie wird ein externer Fonds bewertet und welches sind die Kosten?

    Der NIW (Nettoinventarwert) wird vom externen Fondsmanager berechnet. Die spezifischen, mit den verschiedenen externen Fonds verbundenen Kosten können in den Fondsprospekten der externen Fonds eingesehen werden.

  • Was ist ein IKF?

    Ein interner kollektiver Fonds besteht aus einer beschränkten Liste von Aktiva eines Versicherungsunternehmens, enthält eine Renditegarantie oder auch nicht und steht einer Vielzahl von Zeichnern offen. Der interne kollektive Fonds wird von einer Versicherungsgesellschaft ausgegeben. Die Anlage in einen internen kollektiven Fonds ist nur über die Zeichnung eines Versicherungsvertrags möglich; die dem Vertrag zugrundeliegenden Anteile verbleiben im Eigentum des Unternehmens.

  • Wie wird ein IKF bewertet und welches sind die Kosten?

    Der Preis der einzelnen Anteile des Fonds (Nettoinventarwert) wird einmal in der Woche berechnet.

    Die mit dem IKF verbundenen Kosten sind die Kosten für die Vermögensverwaltung des Fonds, die Verwaltungskosten für den Fonds, die Kosten der Depotbank und die Vertriebskosten. Diese Kosten werden im sog. "Key Investor Document" (KID)/DICI des internen kollektiven Fonds präzisiert.

  • Was ist ein ISF?

    Ein interner individueller Sonderfonds ist ein interner aber kein konzerninterner Fonds mit direkten Kreditlinien oder nicht, der keine Renditegarantie enthält, grundsätzlich an   einen einzigen Vertrag gebunden ist und nach einer vom Versicherungsnehmer ausgewählten Anlagestrategie verwaltet wird. Der interne individuelle Sonderfonds wird bei einer Depotbank eingezahlt und die Aktiva werden- entsprechend der gewählten Anlagestrategie- direkt vom Zeichner gewählt.

  • Wie wird ein ISF bewertet und was sind dessen Kosten?

    Die mit einem internen individuellen Sonderfonds verbundenen Kosten sind die Kosten für die Vermögensverwaltung und die Kosten der Depotbank. Diese werden im Einzelnen in den spezifischen Bedingungen des internen individuellen Sonderfonds ausgeführt.

Vorschriften

  • Was ist das Sicherheitsdreieck?

    Das sogenannte Sicherheitsdreieck ist der Mechanismus, der die Regeln zum Schutz der Versicherungsnehmerdurch gesetzliche und physische Trennung zwischen ihrem Guthaben  einerseits und den Anteilen der Aktionäre bzw. den Forderungen weiterer Gläubiger der Versicherungsgesellschaft andererseits sicherstellt.

  • Was ist PRIIPS?

    Die PRIIPs (Packaged Retail and Insurance-based Investment Products – verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte) ist eine europäische Verordnung, die ab dem 31. Dezember 2017 die Basisinformationsblätter (BIB oder KID – Key Information Document) für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte regeln wird.  Ziel dabei ist es die Transparenz und Vergleichbarkeit dieser Produkte dem Zeichner gegenüber zu verbessern.

    Von diesen Vorschriften betroffene Produkte sind insbesondere die OGAW (SICAV), die fondsgebundenen Versicherungsverträge, die Hedgefonds, die Wandelanleihen, die Verbriefungsprodukte sowie die strukturierten Einlagen und Titel.

    Um das Verständnis dieser Produkte zu verbessern, wurden Regeln zu einem Basisinformationsblatt eingeführt, das den Zeichnern übergeben wird: das KID PRIIP / BIB PRIIP:

    • Das Basisinformationsblatt besteht aus höchstens 3 Din-A4-Seiten und muss (nach einem Standardformat) klar verständlich die Schlüsselinformationen zu einem Investmentprodukt darstellen;
    • Das BIB muss dem Zeichner vor Zeichnung des Vertrags übermittelt werden;

    Dies bedeutet, dass die Makler dieser Investmentprodukte (zu denen nunmehr auch die fondsgebundenen Lebensversicherungsverträge zählen) dieselben Informationspflichten gegenüber den Zeichnern haben wie die Emittenten von offenen kollektiven Kapitalanlagen.

  • Was ist ein DDA/IDD 2?

    Die europäische Richtlinie über den Versicherungsvertrieb, die im Jahr 2015 verabschiedet wurde, ist Teil einer Initiative aus den 90er Jahren zur Harmonisierung des Versicherungsmarktes.

  • Was ist FATCA?

    Der sog. Foreign Account Tax Compliance Act ("FATCA") ist ein Gesetz, das am 18. März 2010 verabschiedet wurde und am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist.  Es verpflichtet zur Offenlegung von Informationen  US-amerikanischer Kontoinhaber gegenüber dem Internal Revenue Service ("IRS"). Zusammenfassend bedeutet dies, dass die nicht US-amerikanischen Finanzinstitute und sonstigen Einrichtungen verpflichtet sind, die Angaben zu ihren US-amerikanischen Kontoinhabern an den IRS weiter zu geben, wobei sie sich bei Nichtbeachtung einem Quellensteuerabzug von 30% aussetzen.

  • Was ist die Solvabilität II?

    Die Solvabilität II ist eine europäische Richtlinie, die am 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist und zum Ziel hat, den europäischen Versicherungsmarkt zu harmonisieren und zu unterstützen indem die Zahlungsfähigkeit der Versicherungsunternehmen gegenüber ihren Versicherungsnehmern garantiert wird.

    Diese aufsichtsrechtlichen Standards legen den Rahmen für das operative Risiko und die Anforderungen im Bereich der Eigenfonds der Versicherungsgesellschaften fest. Sie sollen auch zu einer stärkeren Kontrolle der Versicherungsgesellschaften durch die Aufsichtsbehörde führen.

    Gemäß der Solvabilität II - Richtlinie verfügt Bâloise Luxemburg über einen Koeffizienten von 206,4%.

  • Was sind die Pflichten der Zeichner im Rahmen des FATCA?

    Jeder Zeichner, der eine natürliche Person ist, ist verpflichtet, ein sog. FATCA - Formular (Formular zur steuerlichen Identifikation)zur Identifizierung des Steuerwohnsitzes und des US-amerikanischen Status auszufüllen, um der Versicherungsgesellschaft die Feststellung zu ermöglichen ob der Zeichner als in den Vereinigten Staaten steuerlich ansässige Person zu bewerten ist. Außerdem muss der Zeichner während der Laufzeit des Vertrags der Versicherungsgesellschaft jeden Wohnsitzwechsel anzeigen. In letzterem Fall muss er erneut ein Formular zur steuerlichen Identifizierung ausfüllen, das ihm von der Versicherungsgesellschaft übermittelt wird.

  • Was ist der CRS - Common Reporting Standard?

    Die von OECD/G20 erarbeitete Norm zum automatischen Informationsaustausch wurde am 20. Oktober 2014 zu steuerlichen Zwecken von allen Ländern der OECD und der G20 erlassen. Sie sieht den jährlichen (automatischen) Austausch aller persönlichen sowie Finanzdaten von Kunden (natürlichen und juristischen Personen) mit Wohnsitz im Ausland vor. Die meisten Rechtsordnungen haben sich zur Umsetzung dieser Norm im Wege gegenseitigen Austauschs mit allen meldepflichtigen Rechtsordnungen verpflichtet. Im Rahmen des Common Reporting Standards wird Luxemburg erstmals 2017 eine Meldung  an die Steuerbehörden der meldepflichtigen Länder vornehmen.

  • Welche Verpflichtungen hat der Versicherungsnehmer im Rahmen des CRS?

    Jeder Versicherungsnehmer und Begünstigte eines Lebensversicherungsvertrages (anlässlich der Zahlung einer Leistung) ist verpflichtet, ein Formular zur Identifizierung seines steuerlichen Wohnsitzes für den automatischen Informationsaustausch bzw. seines steuerlichen (amerikanischen) Status für den "Foreign Account Tax Compliance Act" ("FATCA") auszufüllen – "Formular zur steuerlichen Identifikation“ zwecks Bescheinigung seines steuerlichen Wohnsitzes.

    Während der Vertragslaufzeit hat der Versicherungsnehmer der Versicherungsgesellschaft unverzüglich jede Änderung des steuerlichen Wohnsitzes zu melden. In diesem Fall muss er ein neues, von der Gesellschaft zur Verfügung gestelltes, Formular zur steuerlichen Identifikation ausfüllen.

  • Zu welchem Zeitpunkt erfolgt die erste CRS-Meldung in Luxemburg?

    Die erste Meldung durch die Banken und Versicherungsgesellschaften gegenüber den luxemburgischen Steuerbehörden, die ihrerseits die Daten dann im September 2017 den zuständigen lokalen Behörden übermitteln werden, erfolgt am 30. Juni 2017.

  • Welche Vertragsarten sind von der Meldung betroffen?

    Betroffen von der Meldung sind Lebensversicherungsverträge.

  • Auf welchen Verträgen wird die erste Meldung beruhen?

    Die erste Meldung betrifft alle Neuabschlüsse des Jahres 2016 sowie den Bestand der am 31. Dezember 2015 laufenden Verträge natürlicher Personen im Wert von über einer Million Dollar. Im Folgejahr betrifft das Reporting vom 30. Juni 2018 auch die restlichen Bestände (natürliche und juristische Personen, Beträge jeder Höhe), um sämtliche Verträge zu erfassen.

  • Welche Daten werden im Rahmen des CRS-Reporting übermittelt?

    Alle personenbezogenen und finanziellen Vertragsdaten im Gültigkeitsbereich sind betroffen. Das bedeutet zum einen Daten, die die Identifikation der Person erlauben (Name, Vorname, Anschrift, Geburtstag und Geburtsland, Personen-Überwachung, Steuer-Identifikationsnummer, steuerlicher Wohnsitz); zum anderen werden die Finanzdaten des Vertrages (sowohl der Vertragswert am 31. Dezember des das Reporting betreffenden Jahres als auch bei Austritt geleistete Bruttozahlungen (Ablösungen/Übernahmen, Zahlungen an Begünstigte, Steuerzahlungen, …)) weitergegeben.

  • Warum wurde im Juni 2017 an betroffene Personen ein Schreiben versandt, um sie von deren steuerlichen Wohnsitzland zu benachrichtigen?

    Im Rahmen des Datenschutzes ist vor Übermittlung personenbezogener Daten der Kunden vorgesehen, die vom CRS betroffenen Personen über die Übermittlung ihrer personenbezogenen Daten an den registrierten Wohnsitzstaat zu benachrichtigen. Letzterer wurde auf Grundlage einer Auto-Zertifizierung durch den Versicherungsnehmer selbst oder auf der Grundlage von Indikatoren zum Wohnsitz bestimmt.

  • Was tun, wenn das in diesem Schreiben genannte Land nicht das richtige ist?

    Sofern das Schreiben Bemerkungen über den für 2016 gewählten Steuerwohnsitz oder einen das Land betreffenden Irrtum enthält, hat die benachrichtigte Person sofort nach dessen Erhalt eine Erklärung über jeden anderen steuerlich festzuhaltenden Wohnsitz ebenso wie diesbezügliche Nachweise zu übermitteln. Bâloise behält sich jederzeit das Recht zur Identifizierung der steuerlich relevanten Wohnsitze anhand der in ihrem Besitz befindlichen Informationen und Unterlagen vor.